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+++ 04. - 05.09.2010 David Heald in Hamm +++ 25. - 26.09.2010 Guido und Oli in Flensburg +++
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Seminar am 24. - 25. Mai in Bad Reichenhall

Am Freitag morgen um 7.00 Uhr fuhren Guido, Olli und ich (Walter) mit dem Zug nach Bad Reichenhall. In Kassel Wilhelmshöhe trennten sich erst einmal unsere Wege, denn Guido und Olli fuhren mit dem ICE nach München und von dort mit dem Auto und Amelie weiter nach Bad Reichenhall. Ich war gerade in meiner Pension angekommen, da ging auch schon das Telefon und wir verabredeten uns zum Essen im Ort. Von diesem Zeitpunkt an hatten Sebastian und Ralf das perfekte Timing für das gesamte Wochenende übernommen. Nach dem leckeren Essen gingen wir noch gemeinsam (Sebastian, Ralf und Sonja, Achim und Susanne, Olli und Amelie, Guido und ich) in einen Biergarten, um noch einen kleinen Schlaftrunk zu uns zu nehmen. Danach war der Tag auch gelaufen und ich war froh als ich in meiner Pension war.



Samstag morgen um 10:30 Uhr fing das Seminar an. Sebastian, Ralf und andere hilfreiche Geister trafen sich schon um 9:00 Uhr um Vorbereitungen in der Halle zu treffen, wie Aufbau des Schreins,

Matten auslegen und andere wichtige Sachen. Die Dojofahne war erst am Tag vorher fertig geworden und Ralf und Sebastian waren froh, sie zum Seminar einsetzen zu können. Das Thema war Ten Chi Jin Ryaku No Maki und Bokken. Die Inhalte des Ten Chi Jin sind so vielseitig und tiefsinnig, dass man etliche Seminare damit ausfüllen könnte. Ich hatte ohnehin das ganze Wochenende das Gefühl, dass ohne Basis sowohl menschlich, als auch das Bujinkan (technikmäßig) betreffend in einer Sackgasse endet. Timing, Distanz und Balance standen wieder einmal wie schon so oft im Mittelpunkt des ganzen Geschehens. Aber alle waren mit Eifer dabei, um das erste Seminar mit Olli und Guido gemeinsam zu erleben. Das Training mit Amelie, Ralf, Sebastian und Achim machte sehr viel Spaß und war auch von einer gesunden Härte, was allen zu gefallen schien.( Ninjutsu ist ja auch kein Murmelspiel ) Ralfs Frau Sonja hatte eine der wichtigsten Aufgaben überhaupt übernommen,

denn sie stand hinter der Videokamera und war damit auch gut ausgelastet. Ihr Sohn Tom war auch dabei und hat uns auch die zwei Tage immer gut unterhalten. Es war sehr angenehm ihn dabei zu haben. In der Mittagspause gingen die meisten in die nah gelegene Gastronomie, Aldi oder zum Bäcker, um sich für den Nachmittag zu stärken. Zum Ende wurden noch zwei Schüler zum 8. Kyu graduiert, und der Adrenalinpegel noch einmal nach oben getrieben. Aber das war noch nicht alles, denn Sebastian musste noch alles auf bieten und zeigen, was in ihm steckt und wurde zum Schluss nach guter Leistung zum 4. Dan graduiert. Noch einmal herzlichen Glückwunsch aus Hamm. Aber dann war es geschafft und alle waren froh, den Gi nach einem schweißtreibenden Tag auszuziehen und sich langsam auf einen heiß ersehnten Abend auf der Padinger-Alm zu freuen.

Es waren Tische von Ralf und Sebastian reserviert worden und man konnte von dort einen wunderbaren Blick auf Bad Reichenhall und das Berchtesgadener Land genießen. Das Essen war klasse, die Getränke kalt und die Zigarre von Achim schmeckte hervorragend. Dem gibt es nichts hinzuzufügen, außer dass es dann noch einen Pallatschinken gab, den ich mir aber mit Amelie geteilt habe, weil einfach nicht mehr rein ging.... Wer noch nie von einem Pallatschinken gehört hat, dem empfehle ich, nächstes Jahr mitzufahren, es war einfach geil. Gegen 23:30 Uhr war Schluss und ich glaube alle waren froh ins Bett zu kommen. Ich war es auf alle Fälle.



Nach einem guten Frühstück am anderen Morgen in meiner Pension „Haus Färber“ ging ich dann um 9:30 Uhr herüber zur Trainingshalle (200 m), da es um 10:00 Uhr wieder weiterging. Alle anderen kamen auch pünktlich und natürlich topfit, um sich noch einmal so richtig zu quälen (schmunzel). Schwerpunkt war Bokken, Tanto und Seil. Es dauerte ein bisschen, bis der Schwergang aus den Knochen heraus war. Olli und Guido zeigten wie immer sehr interessante Techniken, die uns von der Koordination einiges abverlangte. Aber wie im wirklichen Leben wächst der Mensch mit der Aufgabe und wir waren glaube ich alle ganz zufrieden. Die kurzen Pausen füllte ich damit aus, indem ich mit Tom (Ralfs und Sonjas Sohn) Bodenkampf auf den Matten in der Mitte der Halle machte. Es machte uns beiden sehr viel Spaß. Er war hart im nehmen und ich glaube, die Nachtruhe war auch sichergestellt. Um 14:30 Uhr war dann Trainingsende, denn Olli, Guido und Amelie mussten mit dem Auto noch nach München fahren, damit die beiden mit dem ICE nach Hamm hin kamen, denn der berufliche Alltag wartete schon morgens wieder.

Es war wieder so ein Wochenende, wo es Spaß gemacht hat, dabei zu sein. Ein Seminar ist immer auch etwas Besonderes. Auf der einen Seite ist es die Technik und das Kämpfen mit dem Partner, was sehr viel Spaß macht und auf der anderen Seite ist es die Menschlichkeit und das Kennenlernen von netten Menschen, die das Leben bereichern.

Ich danke noch einmal Sebastian, Ralf und Sonja für die herzliche Aufnahme und dass sie uns (mir) das Gefühl gegeben haben, herzlich willkommen zu sein.



 

 

 

 

 

 

Walter Henseler

Randunten

 

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